Eigenblutbehandlung*
Diese faszinierende und therapeutisch potente Methode spielte bis zur Erfindung der Antibiotika eine wichtige Rolle in der Allgemeinmedizin in Deutschland.
Geschichte der Eigenbluttherapie
Eigenblutbehandlung wurde bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts eingesetzt bei:
Geschichte der Eigenbluttherapie
Eigenblutbehandlung wurde bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts eingesetzt bei:
- Infektionskrankheiten
- Lungenentzündung
- Tuberkulose
- Furunkeln und Furunkulose
- Hauterkrankungen
- Förderung der Wundheilung
- Förderung der Heilung von Frakturen
Blundell machte 1819 erste Transfusionsversuche bei Wöchnerinnen, W. Highmore entwickelte 1874 die Autotransfusion bei Wöchnerinnen mit Erwärmen und Reinjektion. Elfstrom und Grafstrom behandelten Pneumoniepatienten in USA mit auf 80° C erhitztem und mit NaCl verdünnten Eigenblut. Tillmann beschreibt 1935 „zauberhafte Therapieerfolge bei Pneumonie.“
Berlin und die Charité waren1904 mit dem berühmten Chirurgen August Bier eine Hochburg der Eigenbluttherapie. Damals wurde mit sehr hohen Dosen von bis zu 300 ml gearbeitet. Die Eigenbluttherapie kann als Wurzel der modernen Transfusionsmedizin angesehen werden. Auch die in den letzten Jahren entwickelte molekulare Orthopädie hat konzeptionelle Wurzeln in der Eigenblutbehandlung.
Eigenbluttherapie heute
In den letzten Jahren kommt es wieder zu einer verstärkten Nutzung der Eigenblutbehandlung in ärztlicher Hand zur Immunsteigerung und Immunmodulation.
Eigenblut wird heute besonders zur Therapie von chronisch rezidivierenden Infekten und von Allergien eingesetzt. Als Wirkungen der Eigenblutbehandlung sind in der Literatur beschrieben: Vitalitätssteigerung, Schlafförderung, Verbesserung bei Depressionen der Menopause, Schmerzreduktion, Stärkung von Lebensmut, Abwehrsteigerung, Appetitsteigerung, Rehabilitation, antiphlogistisch (entzündungshemmend), Reduktion der Nebenwirkungen von Medikamenten.
Nach eigenen Erfahrungen kommt es zu einem deutlichen Einsparen von Medikamenten (besonders Antibiotika) und zu einer Verminderung der Krankentage.
Eigenblut kann auf verschiedene Weise aufbereitet werden:
- Nativ (ca. 0,5 – 2 mil unverändertes Blut wird gepritzt)
- Hämolysiert (die Zellen werden vor Injektion aufgelöst)
- Homöopathisch potenziert
- Potenzakkord
- Nosode
- HOT
- Mit homöopathischen Medikamenten
Die richtige Aufbereitung des Blutes ist von großer Bedeutung für den Therapieerfolg:
Mit einer Eigenblutbehandlung kann im beschwerdefreien Intervall oder bei einer akuten Erkrankung, z.B. einer erneuten Erkältung begonnen werden. Ziel ist es, den Teufelskreis Erkältung, Antibiotika, Erkältung, Antibiotika etc. zu unterbrechen und dauerhaft zu einer besseren Gesundheit zu kommen. Um dieses Ziel zu erreichen, kombiniere ich gerne Eigenblut mit Akupunktur, Applied Kinesiology, Störfeldtherapie und den weiteren diagnostischen und therapeutischen Verfahren, die Sie auf diesen Seiten beschrieben finden.
*Eigenblutbehandlung ist nicht uneingeschränkt durch die Ärztekammer anerkannt.

