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Craniosacrale Therapie

Zum Craniosakralen System gehören die Schädelknochen, die Hirnhaut, die Wirbelsäule und das Becken. Die Hirnhaut – auch Dura genannt – ist von derber Konsistenz und umschließt das ZNS. Sie ist an der Schädelbasis und am Kreuzbein angewachsen. Durch diese Verbindung werden die Bewegungen des Kopfes mit den Bewegungen des Beckens verbunden. Bei den Schädelknochen kommt es zu physiologischen, leichten und atemabhängigen Verschiebungen. Fehlfunktionen dieser Beweglichkeit können sich im ganzen Körper mit Symptomen äußern.

In der Craniosacralen Therapie überprüfen wir den Bewegungsspielraum der Schädelknochen und der damit verbundenen Häute, welche Schädel und Rückenmark auskleiden und das Nervensystem umschließen. Durch einen Stoß vor den Kopf, z.B. im Rahmen eines kleinen Unfalls, kann es zu einer Einschränkung der Beweglichkeit kommen.

Patientenbeispiel:
Emma ist 6 Jahre alt und leidet seit ihrem 2. Lebensjahr an Kopfschmerzen des Hinterkopfes und an Nasenbluten, das ohne erkennbaren Anlass häufig zu jeder Tages- und Nachtzeit auftritt. Bei der Erhebung der Krankheitsgeschichte wird berichtet, dass der Vater mit Emma auf dem Arm, als sie etwa ein Jahr alt war, ausglitt und sich Emma dadurch heftig den Kopf stieß. Sie wurde damals mehrere Tage engmaschig neurologisch überwacht.
Bei der Untersuchung zeigen sich verschiedene Schädelfehler. Nach Korrektur derselben kommt es zu einer raschen und deutlichen Besserung der Beschwerden.